Shopping ohne schlechtes Gewissen
Niemand trägt gern beim Shoppen am Samstag-Nachmittag viel Bargeld mit sich herum. Taucht in der Shopping-Mall aber gerade genau der Wintermantel auf, nachdem man seit Wochen vergeblich Ausschau gehalten hat, möchte man sich diese Chance natürlich nicht entgehen lassen, nur weil die Geldbörse gerade leer oder das Girokonto nicht aufgefüllt ist: Der Verbraucher legt seine Kreditkarte vor und hofft, dass das Konto in 30 Tagen schon wieder gedeckt sein wird.
Ähnliches gilt bei einem Auslandsurlaub: Ohne Geld in der Hosentasche fühlt sich der Reisende sicherer und muss sich auch keine Gedanken um das Wechseln der Wähungen machen. Im Restaurant wird mit Kreditkarte gezahlt - die Abrechnung kann man dann später zu Hause durchsehen.
Ganz unproblematisch ist eine Kreditkarte jedoch nicht. Viele Verbraucher gehen gerade im Einkaufsrausch oder in Urlaubsstimmung mit zu lockerer Hand mit Ihrer Karte um und sind später über die Abrechnungssumme überrascht. Hat ein Interessent Schulden oder gar einen SCHUFA-Eintrag, erhält er von seinem Geldinstitut in der Regel erst gar keine Kreditkarte.
Eine Lösung hierfür bieten
Prepaid Kreditkarten. Der Interessent zahlt vorab einen gewünschten Betrag auf sein Prepaid-Kartenkonto ein und kann dann so lange mittels Karte beliebig konsumieren, bis der Betrag wieder aufgebraucht ist. Das sorgt für Ausgabendisziplin und ein gutes Gefühl beim Shoppen.
Prepaid-Kreditkarten kann sich jedermann auch ohne Bonitätsprüfung ausstellen lassen. Die Jahresgebühren für die Prepaid-Karte liegen etwas höher als bei konventionellen Kreditkarten. Dafür wird jedoch der eingezahlte Betrag verzinst und ist damit besser aufgehoben, als auf dem Girokonto.
Noch gibt es nur wenige Anbieter dieses Kreditkarten-Modells - das wird sich jedoch in Zukunft stark ändern.
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