Ohne Diät Abnehmen
Diät halten heißt Verzichten. Verzichten auf lieb gewonnene Mahlzeiten und auf Lebensqualität. Trotz harter und frustrierender Entbehrungen, halten sich Erfolge jedoch oftmals in Grenzen. Dabei können bereits geringfügige Verhaltensänderungen ohne Diät zur Traumfigur verhelfen - ganz ohne zauberhafte Diätprodukte.
In vielen Köpfen herrscht die Meinung vor, nur durch eine radikale Diät und quälendes Hungern zu einer schlankeren Linie kommen zu können. Das ist falsch! Gerade weil Diäten und Fasten eine zu große Veränderung der Essgewohnheiten bedeuten und zu restriktiv sind, scheitern viele bei dem Versuch, ihre Ernährung nach einer Diät dauerhaft auszurichten, um so überschüssige Pfunde zu verlieren. Auf Dinge verzichten zu müssen, mag keiner und hält auch kaum einer durch. Man kann schließlich auch keinen Fleischenthusiast langfristig zu einem Vegetarier konvertieren.
Selbst wenn eine Diät für viele Wochen glückt, ist die Gefahr eines Jo-Jo-Effektes und damit des Rückfalles sehr groß, weil sich der Stoffwechsel nicht schnell genug umstellt.
Aus diesen Gründen ist eine dauerhafte Veränderung der Essgewohnheiten deutlich effektiver als eine Diät. Mit diesen Tipps können Sie bei selber Lebensfreude ohne Diät und Hungern langfristig abnehmen.
Hunger gezielt steuern - Auf den Körper hören
"Esse ich ausschließlich, wenn ich wirklichen Hunger habe?". Viele gehen von einem Hungergefühl des Körpers aus, das gar keins ist. Nur wenn dies der Fall ist und der Magen knurrt, sollte etwas gegessen werden.
Ein Glas Wasser vor den Mahlzeiten hilft außerdem dabei, Kalorien einzusparen, da so das Sättigungsgefühl während des Essens früher entsteht. Dieses tritt unter anderem ein, sobald der Magen eine gewisse Dehnung erreicht hat. Es empfiehlt sich also, über den Tag verteilt mehrmals einen Wasser zu trinken. Als Richtwert gelten etwa 3 Liter Wasser pro Tag. Weiterer Vorteil durch das gezielte Wasser trinken: Eine Studie der Berliner Humboldt Universität fand heraus, dass Wasser den Energieumsatz erhöht und damit das Abnehmen fördert.
Mahlzeiten geschickt gestalten
Wer kleine Teller benutzt, kann durch einen optischen Trick weitere Kalorien sparen. Die selbe Menge an Nahrung sieht schlichtweg nach mehr aus.
Ein weiterer Tipp ist das Festsetzen von Esszeiten und Essritualen. So werden Zwischenmahlzeiten gespart und die Wahrnehmung gestärkt. Vor dem Fernseher oder beim Lesen der Tageszeitung verdrückte Mahlzeiten können allein aus dem Grunde zu Übergewicht führen, als dass man zu sehr abgelenkt ist, um den Zeitpunkt der Sättigung früh genug wahrnehmen zu können.
Langsames Kauen ist nicht nur für die Verdauung besser, es führt auch dazu, dass sich die Esszeit verlängert und der Eindruck einer größeren Mahlzeit entsteht. Zudem braucht das Gehirn etwas an Zeit, um das Signal für Sättigung zu melden.
Lebensmittel-Auswahl
Beim Einsparen von Kalorien sollte keine zu einschränkenden Verbote gesetzt werden. Es ist eine psychologische Tatsache, dass verbotene Dinge, umso reizvoller sind. Gewisse Sünden sollten auch beim Abnehmen erlaubt sein, um die Motivation aufrecht erhalten zu können.
Das Bewusstsein über den Kaloriengehalt von Produkten sollte dabei jedoch geschärft sein. Versteckte Kalorien können auf diese Weise ebenso vermieden werden. Hinsichtlich der Kalorieneinsparung ist es ratsam, besser Gemüse statt Obst zu essen. Dies liegt an dem in Obst enthaltenen Fruchtzucker, der sich wie herkömmliches Zucker verhält.
Körperliche Bewegung
Wie könnte es anders sein, körperliche Aktivitäten unterstützen beim Abnehmen. Damit ist nicht nur das Beitreiben einer Sportart gemeint, die einem auch wirklich Spaß machen sollte (es muss sich also nicht zwanghaft auf dem Laufband abgequält werden), sondern insbesondere Bewegung im Alltag. Ob es das zu Fuß gehen, das Wählen der Treppe oder das einfache Stehen während eines Telefonats ist, der Alltag bietet bei etwas Kreativität vielerlei Möglichkeiten für Bewegung.
VItalyse
Monika Steuri
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