Mittel gegen Pickel

Harmone, Stress und der Hauttyp, aber auch die Psyche oder Ernährung können Ursache der Pickelentstehung sein. Um den entzündeten Stellen erfolgreich entgegenwirken zu können gibt es einige Mittel gegen Pickel.

An erster Stelle sollte die pflegsame Behandlung der Haut stehen, also eine äußere Behandlung.
Die empfindliche Haut sollte 2 mal täglich, morgens und abends, mit einer seifenfreien Waschlotion und anderen Hautreinigungsutensilien gewaschen werden. Anschließend sollte das Gesicht mit einem Gesichtsreinigungswasser mit nicht zu hohem Alkoholanteil (10 % höchstens) nachbehandelt werden, um die Haut nachzureinigen und zu erfrischen. Zur weiteren Pflege der Haut empfehlen sich bestimmte, nicht stark fettige Hautcremes und fettfreie Gele. Dazu sollte man einfach beim Arzt oder direkt in der örtlichen Apotheke nachfragen.

Pickel, die stark entzündet sind, benötigen eine besondere Behandlung. Ein Mittel gegen Pickel sind bei dieser Art antibiotikahaltige Cremes, mit denen man allerdings vorsichtig umgehen sollte. Bei einer Vermischung der verschiedenen Medikamente können ungewünschte Nebenwirkungen entstehen. Weiterführend gibt es auch antibiotikahaltige Tabletten, die bei durchschnittlich stark entzündeten Pickeln angewandt werden. Diese Tabletten helfen gut und erzeugen bei korrekter Anwendung keinerlei Nebenwirkungen, auch nicht bei Kindern.

Ein weitere Behandlungsmöglichkeit ist eine UV-Bestrahlung. Dieses Mittel gegen Pickel wird eher selten eingesetzt, da die gewünschten, optimalen Langzeitergebnisse fehlen. Oft wird es zur eigentlichen Therapie nur begleitend angewandt. Diese Art der Therapie sollte nur vom Hautarzt durchgeführt werden und nicht auf eigene Anwendung im Sonnenstudio, da dort die Wellenlängen anders sind und schädigend auf die Haut wirken können.

Eine sehr schwere Entündung wird mit Isotretinoin behandelt, einem Wirkstoff in Tablettenform, der dafür sorgt, dass sich die Größe der Talgdrüsen verringert. Die Chance auf Erfolg, also einer dauerhaften Heilung, soll bei etwa 80 % liegen, jedoch gibt es auch unangenehme Nebenwirkungen. Dazu zählen mitunter ein möglicher Haarausfall, ein möglicher Gewichtsverlust, Austrocknen der Lippen und allgemein eine gereizte Haut.

Wichtig ist, dass man Pickel nicht ausdrückt, da dadurch die Haut geschädigt wird und sich weitere Pickel bilden. Durch die unterschiedlichen Hauttypen ist es schwierig, eine allgemeine Beratung durchzuführen und eine Lösung zu finden, deshalb sollte man mit seinen Hautproblemen zum Hautarzt gehen und sich nach dessen Anweisungen und Ratschlägen richten.Mittel gegen Pickel

 

 

 
Autor  sylvia dodds
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