Kinder brauchen Liebe und AufmerksamkeitKinder zeigen nicht immer oder automatisch ein gewünschtes Verhalten, oftmals müssen die Eltern klare und verständliche Grenzen setzen und Signale geben, um ein Verhalten zu sanktionieren und dem Kind damit die Grenzen aufzuzeigen. Bettnässer und das Bettnässen stellen dabei einen Grenzfall dar, denn in der Regel wird das Kind nicht gezielt und mit Absicht in sein Bett machen, sondern entweder, weil es den Harndrang in der Nacht nicht ausreichend stark verspürt, um aufzuwachen und ihn im der Toilette nachzugeben, oder es liegen schwerere psychische Probleme dahinter, die liebevoll analysiert und identifiziert werden müssen, um zu abzustellen. Bettnässen verstehen ist also für die Eltern eine wesentliche Aufgabe, bei denen ein Kinderarzt unterstützen kann. Denn nicht wenige Kinder fallen in die erste Kategorie, ihr Harndrang ist also nicht stark genug als störend empfunden, als dass sie durch ihn aufwachen, hier kann eine so genannte Klingelhose unterstützen, die wie ein Slip unter dem Schlafanzug getragen wird und einen Sensor für Feuchtigkeit enthält. Dieser reagiert mit einem Funksignal an einen Empfänger, sobald er Nässe detektiert und bringt den Empfänger damit dazu, ein akustisches Signal zu senden, das einen Schlafenden aufweckt. Es wird empfohlen, den Wecker zunächst im Elternschlafzimmer zu platzieren, um das Kind bei den nächtlichen Toilettengängen zu unterstützen, wenn es dann an die nächtlichen Weckaktionen gewöhnt ist, kann man ihm den Wecker auch neben das Bett stellen und so das Selbstwertgefühl des Kindes stärken, indem es selber lernt, seine Blase zu kontrollieren und rechtzeitig aufzustehen.
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