Holz und Kunst Handwerk

Bei der Holzbearbeitung, egal ob Auftragsarbeiten im Handwerk, bei der Kunst oder im Kunsthandwerk sollte die Sicherheit der arbeitenden Person absoluten Vorrang haben. Grundlegende Regeln müssen eingehalten werden, um die Unfallgefahr in einer Werkstatt oder im eigenen Atelier möglichst klein zu halten.

Nicht geschärfte Werkzeuge, die mit brachialer Gewalt am Holz angesetzt werden, stellen eine erheblich größere Gefahr dar als scharfe, mit denen das zu bearbeitende Holz viel leichter abgetragen werden kann.

Es ist immer dafür zu sorgen, dass alle verwendeten Maschinen und Werkzeuge in einwandfreiem Zustand sind und dass keine Schnitzeisen oder andere Handwerkzeuge auf den Maschinen herum liegen. In regelmäßigen Zeitabständen sollte der feste Sitz von allen Schrauben, Muttern, Halterungen und Riementrieben gewissenhaft geprüft werden.

Beim der Arbeit mit Handwerkzeugen ist immer vom eigenen Körper weg zu arbeiten. Das Werkstück sollte fest eingespannt sein und die Hände dürfen sich keinesfalls im Arbeitsbereich befinden.

Um die Sicherheit bei jeder Maschinenbedienung zu gewährleisten, sollte vor dem Anfertigen des Werkstückes immer ein Probestück angefertigt werden. Beim Führen von kleinen Werkstücken ist immer der Schiebestock einzusetzen, um nicht mit den Händen in die Nähe von Messern oder Sägeblättern zu kommen.

Für Fräsen und Sägeblätter sollten immer die vom Maschinenhersteller gelieferten Schutzvorrichtungen verwendet werden, falls für die Fertigstellung eines speziellen Werkstückes die Schutzvorrichtung abgenommen werden muss, sollte wenigstens ein provisorischer Schutz montiert werden.

Die Umstellung einer Maschine darf in keinem Falle während des Betriebes erfolgen. Vor dem Ändern einer Einstellung, dem Austausch von Scheidwerkzeugen oder jeglichem anderem Eingriff ist die Maschine vom Netz zu trennen.

Für die Arbeitssicherheit muss vorhandenes langes Haar zusammengebunden werden, ebenfalls müssen betont lässige Kleidung und das Tragen von Schmuck vermieden werden, damit sich nichts davon in den rotierenden Teilen der Maschine verfangen kann.

Für die Betriebssicherheit einer Elektromaschine ist eine Absaugvorrichtung von großem Nutzen. Auch sollten eine entsprechende Staubmaske und eine Schutzbrille getragen werden. Es ist selbstverständlich, dass kein Gerät unter Alkohol- oder Drogeneinfluss bedient werden darf.

In Werkstätten ist gewissenhafte Ordnung zu halten, damit Holzstücken und Reste keine Stolper- oder Rutschgefahr darstellen. Massenhaft herumliegende Säge- und Hobelspäne sind eine erhebliche Feuergefahr!

Nach der abgeschlossenen Arbeit sind alle Maschinen vom Netz zu trennen – unbeaufsichtigte Kinder gehören keinesfalls in die Nähe einer Werkstatt.

 

 

 
Autor  s Wilbert
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