Finanzkrise und Rezession - Ist es besser in der Schweiz zu arbeiten?

Die jüngste Finanzkrise betrifft nicht nur den Banken- und Immobiliensektor. Es zeichnet sich ab, dass mit einer weltweiten Rezession zu rechnen ist. Im Automobilbau stehen die ersten Bänder still - Zwangsferien sind angeordnet und Personalfreisetzungen insbesondere bei Zeitarbeitskräften angekündigt.

Auch die Schweiz wird davon nicht verschont bleiben.

Ende Oktober waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 100 '471 Arbeitslose eingeschrieben. Das sind gegenüber September 4491 Menschen mehr, die keinen Job haben, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilt. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen aber um 1,5 Prozent.

Jedoch werden noch immer gut ausgebildete Fachkräfte in der Metallindustrie gesucht. Im Unterschied zu Deutschland werden die meisten Fachkräfte nicht durch Personalabteilungen der Unternehmen, sondern durch Personal- und Temporärbüros rekrutiert und die Anstellungen erfolgen über Try & Hire.

Der Anteil der Stellenausschreibungen in Printmedien verringert sich dramatisch.

Bei der Stellensuche und der Art der Bewerbung erhält das Internet einen immer höheren Stellenwert. Bis 2010 wollen über 50 Prozent der Personalverantwortlichen der Onlinebewerbung den Vorrang geben.

Neben der Stellensuche bei großen Stellenportalen kann es auch hilfreich sein, einfach bei Google nach "Stellenangebote in der Schweiz" usw. zu suchen

 

 

 
Autor  Heiko Lübcke
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