Der japanische Steingarten
Fernöstliche Elemente im heimischen Garten tauchen in den letzten Jahren immer häufiger auf. Es genügt den Menschen nicht mehr nur ein Blumenmeer im eigenen Garten zu sehen sondern oftmals wird das grüne Paradies direkt vor dem Haus idealer Ort für Entspannung und Meditation verwendet.
Der japanische Steingarten gilt als einer der beliebtesten Elemente der fernöstlichen Gartengestaltung. Dabei wird vollkommen auf jegliche Art von Blumen, Büschen oder Pflanzen verzichtet sondern er beschränkt sich nur auf die Nachbildung der Natur. Die einzigen Elemente welche etwas grün, in Form von Moos, haben dürfen sind Sand, Kiesel und Fels. Die ideale Anzahl an Steinen in einem japanischen Steingarten ist ungerade und die bevorzugte Anzahl an verschiedenen Steinbrocken sind fünf, sieben und elf.
Ein ganz wichtiger Punkt bei der Legung der Steine ist das diese nach freiem Willen gelegt werden und nicht hinterher einer Form ähneln sollen oder symmetrische Merkmale aufweisen. Auch die Größe der einzelnen Steine ist ein wichtiger Punkt denn durch das Ziel ein ähnliches Bild der Natur zu schaffen sollten diese unterschiedlich groß sein. Bei der Platzierung sollte man zudem alle Arten von Wurzeln und Unkraut sorgfältig entfernen um immer ein klares und eindeutiges Bild des Gartens zu schaffen. Nach der Gartengestaltung der Steine wird die freie Fläche mit weißem Kiesel oder Sand aufgeschüttet und nun muss begonnen werden dem japanischen Steingarten seine typischen Linien mit einem Rechen zu versehen. Diese sollten immer in eine bestimmte Richtung zeigen und es empfiehlt sich vorab eine kleine Skizze vom fertigen Produkt zu machen damit die Linien immer flüssig wirken. Man sollte sich vorab über den Steingarten online bei Hausgarten.net informieren bevor man sich in einem Garten-Shop die Steine ansieht.
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