Branchenverzeichnis

Wer sein Unternehmen bewerben möchte, der hat verschiedene mehr oder weniger preiswerte Möglichkeiten. Das Anschreiben verschiedener Firmen per E-Mail ist mittlerweile verboten, da es sich hierbei um so genannte Spam-Mails oder Junk-Mails handelt. Da große Firmen wohl in ihrem Email-Programm einen Spam- oder Junkfilter benutzen, dürfte die Arbeit, das eigene Unternehmen per Email vorzustellen wohl vermutlich eh vergeblich sein.

Eine weitere Möglichkeit, das eigene Unternehmen bekannt zu machen, ist ein Eintrag in einem Branchenverzeichnis. Diese Einträge sind nicht kostenfrei, jedoch halten sich die Kosten hierfür in der Regel im Rahmen. Man teilt dem Betreiber, hier meist der Telekom mit, dass man ein Unternehmen gegründet hat. Gegen einen gewissen Betrag wird der Betreiber den Eintrag nun vornehmen. Auf Wunsch des Kunden kann dieser sich dann auch in einem weiteren
Branchenverzeichnis
eintragen lassen.

Wer einmal ein solches Branchenverzeichnis geöffnet hat, der wird vermutlich feststellen, dass hier in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch Werbebanner eingeblendet werden. Auch dies ist natürlich eine Möglichkeit, das eigene Unternehmen zu bewerben und bekannt zu machen, allerdings sind diese Werbebanner in der Regel nicht ganz kostengünstig, denn die Betreiber der verschiedenen Verzeichnisse finanzieren somit ihren Webauftritt.

Diese Möglichkeit ist natürlich auch einem Unternehmer gegeben. Er könnte die eigene Webseite dazu nutzen, anderen die Möglichkeit der Werbung zu bieten. Im Gegenzug dafür wird ein Banner des eigenen Unternehmens auf der Webseite des werbenden Unternehmens angezeigt. Diese Art der Werbung ist meist für beide Parteien kostenlos, kann aber, je nach Zugriff auf den einzelnen Webseiten mehr Kunden anlocken, als ein Eintrag in ein
Branchenverzeichnis
. Man sollte bei diesem Bannertausch schauen, dass man mit einer Firma tauscht, die nicht die gleiche Tätigkeit ausübt, wohl aber eine Branche, die mit der eigenen Tätigkeit im Zusammenhang gebracht werden kann. Es würde wohl wenig Sinn machen, wenn ein Erotik-Shop die Webseiten mit einem Spielwarenhandel verlinken würde, geschweige denn im umgekehrten Sinne.

Wie man sieht gibt es also schon eine Menge Möglichkeiten, das eigene Unternehmen zu bewerben.

Natürlich besteht auch nach wie vor die Möglichkeit, auf herkömmliche Weise, die dem Verteilen von Werbeflyern oder dem Inserieren in Zeitungen das Unternehmen zu bewerben. Bei einer Anzeige in einer Zeitung sind die Kosten allerdings wesentlich höher und die Zeitung wird meist am nächsten Tag entsorgt. Die Werbeflyer landen leider auch oft ungelesen im Papierkorb, sind somit meist auch nur eine kostspielige Angelegenheit, die vermutlich nicht den gewünschten Erfolg bringen dürfte. Wie man letztlich sein Unternehmen bewirbt, liegt im Ermessen des Werbenden.

Dean Verkühlen
info @ webtechnik.net

 

 

 
Autor  s Wilbert
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