Aus der Ferne warten und Ergebnisse überprüfen

Ohne KVM würden moderne Rechner kaum mehr sein können, als stromverzehrende, unproduktive Metallkisten, denen die Möglichkeit nicht gegeben ist, Eingaben anzunehmen und zu verarbeiten und die Ergebnisse zu präsentieren. Erst mit KVM, mit Keyboard, Video und Maus, wird aus einem modernen Rechner ein nutzbarer, verwendbarer, produktiver Rechner. In Zeiten von Serverfarmen und der Digitalisierung der Welt, nimmt auch die Virtualisierung der KVM-Switche zu, waren sie früher noch als Hardware an einem Rechner angeschlossen, können sie heute als KVM Switches über IP betrieben werden, wobei der eigentliche KVM-Switch auf einem separaten PC mit Netzzugang vorhanden ist, der dann wie TCP/IP andere Rechner fernsteuern kann. Die Eingaben und Ausgaben des Zielrechners werden dabei dann auf dem Remote-Rechner angezeigt, die Verarbeitung erfolgt natürlich auf dem Server, der gesteuert wird. Die Vorteile von KVM Switches über IP liegen einmal in der Ortsunäbhängigkeit, der tätige System-Operator oder Administrator muss nicht mehr physisch an den Ort des Geschehens, sondern kann aus der Ferne diagnostizieren, parametrieren oder sonstige Aktualisierungen durchführen. Hinzu kommt ein geringerer Platzbedarf im Serverschrank, mit einer geringeren Stromaufnahme und weniger Peripherie, die ausfallen oder Störungen verursachen kann. Und auch ist es mit KVM over IP möglich, einen Rechner fernzusteuern, der die Software für die Fernadminstration nicht installiert hat, so dass auch ein Zugriff auf fremde Systeme möglich ist.

 

 

 
Autor  Andreas Mettler
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