Agne und seine weitreichenden Folgen

Alles zur Schönheit ohne Skalpell

Mehr als nur ein hässlicher Pickel
Akne ist eine Hautkrankheit, die vor altem bei Jugendlichen auftritt

Nur noch mit einer dicken Schicht Make-up trauen sie sich aus dem Haus. Von Freund oder Freundin wollen sie in ihrer Leidenszeit gar nichts mehr wissen. Jugendliche, die mit Akne zu kämpfen haben, sind meist schlecht gelaunt. Und nach Tagen, Wochen oder gar Monaten des Frustss passieren dann doch die sehnsüchtig erhofften Lichtblicke, die die pubertierenden Mädchen und Jungen in Internetforen freudig verkünden: „Ich möchte hier jedem Mut machen, dass Akne wirklich richtiger Liebe nichts anhaben sollte, außer, man macht sich selbst so fertig und fühlt sich zu schlecht für seinen Partner, was bei mir zu Stress geführt hat, da ich sie nicht mehr sehen wollte, ihr aber keinen Grund dafür nennen konnte ... ist aber alles wieder vorbei, hab' gelernt mit der „Krankheit“ umzugehen, wenngleich ich sehr vieles dafür geben würde, sie loszuwerden." Das schreibt ein gewisser Aston. Und andere Betroffene stimmen ihm zu.

Hormone sind schuld

Wer unter Akne leidet, hat nicht nur ein oder zwei Pickelchen im Gesicht. Die gewöhnliche Akne, auch Akne vulgaris genannt, ist die Nummer eins der Hauterkrankungen bei Jugendlichen, trifft aber ebenso Erwachsene. Silke Stachowitz, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, kreist das Alter der Betroffenen ein. „Akne beginnt mit der Pubertät und klingt meist mit dem dritten Lebensjahrzehnt wieder ab." „Schuld“ an den hässlichen Huckeln im Gesicht, an den Armen und auf dem Rücken haben vor allem die männlichen Geschlechtshormone (Androgene). Die Krankheit bricht gehäuft aus, wenn sich die Hormonwerte im Körper verändern. Dies ist in der Pubertät, während des weiblichen Zyklus und in der Schwangerschaft der Fall. Auf keinen Fall ist Akne ein Zeichen mangelnder Körperhygiene. Im Gegenteil: Viele Betroffene waschen sich laut Aussage von Hautärzten die Krankheit erst herbei. Der Einsatz vieler Seifen oder Waschgels ist bei ihnen zu aggressiv für die schon angegriffene Haut. Und die macht nur eins: sich wehren. Im konkreten Fall ist das eine erhöhte Fettproduktion. Hier schließt sich der verhängnisvolle Kreislauf. In der Pubertät nimmt die Produktion der Androgene bei Mädchen und Jungen zu. Die Talgdrüsen werden dadurch angeregt, verstärkt Hautfett zu produzieren. Die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verengen sich, das Hautfett lässt sich nur schwierig ausscheiden und staut sich. Von außen sind weiße Knötchen erkennbar, manchmal auch mit einem schwarzen Pünktchen in der Mitte (Mitesser, Komedon). Entzünden sich die Knötchen, meist durch Bakterien, die sich vom Haut-fett ernähren, entsteht der typische Pickel mit Eiterpfropf. Das Ausdrücken der Pickel verschlimmert neben falschen Kosmetika den Krankheitsverlauf.
In schlimmen Fällen zum Arzt gehen. Zum Arzt sollten die Betroffenen laut Aussage des Internetdienstes Netdoktor gehen, wenn sie große, wunde Pickel haben, sich Akne-Narben entwickeln oder dunkle Flecken entstehen oder wenn sie durch die Akne psychisch stark belastet werden. Das Spektrum der Medikamente ist riesig groß. An Akne Leidende betreiben im Netz die Seite „Aknetherapie", auf der sie unter anderem über Wirkstoffe und die Namen von verschiedenen Arten der Akne sprechen.

Neben der Behandlung von Akne eignet sich das Lichtsystem für weitere Anwendungsgebiete im Bereich der Haut, da variable Regler den Einsatz von blauem Licht in unterschiedlichen Wellenlängen ermöglichen.

 

 

 
Autor  Dieter Pashmin
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